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Schall
Schall ist die Ausbreitung von Schwingungen in der Luft, die der menschliche Hörsinn im Bereich von 20 - 20.000 Hz wahrnehmen kann. Die Empfindung von Schall als Lärm hängt von Frequenzspektrum, Intensität und Dauer ab.
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Schalldämm-Maße Beim Schalldämm-Maß R wird das arithmetische Mittel der im Frequenzbereich von 100 - 3200 Hz gemessenen Einzelwerte in Terzschritten gebildet. Dabei wird das Schalldämm-Maß bei 100 Hz und 3200 Hz halbiert und die Summe durch die Anzahl der Meßwerte minus 1 dividiert. Das bewertete Schalldämm-Maß RW ergibt sich aus der um das Schallschutz-Maß verschobenen Bezugskurve bei 500 Hz. Dabei entsteht folgende Beziehung: RW = Luftschallschutz Maß (LSM) + 52 dB.
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Schalldämmung Der Scheibenzwischenraum hat einen direkten Einfluss auf die Schalldämmung; so ist der Schalldämmwert höher je größer der Abstand der Scheiben, da es bei tieferen Frequenzen zu einer Verschiebung in der Hohlraumresonanz kommt. Ein großer Scheibenzwischenraum führt jedoch auch zu einer Verschlechterung der Wärmedämmeigenschaften des Fensters.
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Schallpegel Die Schallstärke in einem Raum in Abhängigkeit vom Schalldruck p. Dabei beschreibt die Bezugsgröße p = 2 x 10 Mikrobar den Schalldruck für die Hörschwelle bei 100 Hz.
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Schallschutz Der Oberbegriff „baulicher Schallschutz“ beinhaltet die Maßnahmen, die für eine Verminderung der von einer Schallquelle ausgehenden Schallübertragung außer- oder innerhalb eines Gebäudes sorgen. Der bauliche Schallschutz ist einer der wichtigsten Aspekte zur Qualitätsbewertung eines Wohnhauses oder einer Wohnung. Der vorgesehene Mindestschallschutz zwischen fremden Nutzungsbereichen wird von dem Bauordnungsrecht in der DIN 4109 festgelegt und sind einzuhalten. Es besteht die Möglichkeit auf Wunsch einen höheren Schallschutz zu beantragen. Das Beiblatt 2 zur DIN 4109 bzw. die VDI-Richtlinie 4100 bietet weitere Vorschläge, die gesondert vereinbart werden müssen. Es wurden ebenfalls nur Vorschläge für den Schallschutz im eigenen Nutzungsbereich definiert.
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Schallschutzklassen Die Schalldämmung bei Fenstern ist in 6 Klassen eingeteilt. Hier ist der ausschlaggebende Wert das bewertete Schalldämm-Maß. Der Nachweis der Zugehörigkeit eines Fensters zu einer Klasse erfolgt durch amtliche Prüfzeugnisse.

SSK 1=25-29 db
für Wohnstraßen mit 10-50 Kfz pro Stunde und mehr als 35 m Abstand zwischen Haus und Straße

SSK 2=30-34 db
für Wohnstraßen mit 10-50 Kfz pro Stunde und 26-35 m Abstand zwischen Haus und Straße

SSK 3=35-42 db
für Wohnstraßen mit 50-200 Kfz pro Stunde und 26-35 m Abstand zwischen Haus und Straße

SSK 4=43-48 db
für Hauptverkehrsstraßen mit 1000-3000 Kfz pro Stunde und 100-300 m Abstand zwischen Haus und Straße

SSK 5=49-52 db
für Hauptverkehrsstraßen mit 1000-3000 Kfz pro Stunde und 36-1000 m Abstand zwischen Haus und Straße

SSK 6=53 db
für Schnellstraßen mit 3000-5000 Kfz pro Stunde und weniger als 100 m Abstand zwischen Haus und Straße.
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Scheibenzwischenraum Bei einer Isolierglasscheibe wird der Abstand zwischen den Scheiben anhand des Scheibenzwischenraumes (SZR) angegeben und beträgt üblicherweise 10,5 mm und 16 mm in der Breite und ist mit Luft oder auch Edelgasen gefüllt. Man bezeichnet den Scheibenzwischenraum auch als Luftzwischenraum (LZR).
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Schere Begrenzt den Öffnungswinkel des Flügels eines Dreh-Kipp-Fensters.
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Schiebefenster Ein Schiebefenster besteht mindestens aus einem Öffnungsflügel und einer Festverglasung, wobei der Öffnungsflügel seitlich vor die Festverglasung geschoben wird. Große Breiten lassen sich dadurch ebenfalls mit einem zweiteiligen Fenster ausstatten.

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Schwingfenster Bei einem Schwingfenster liegt der Drehpunkt der Öffnung mittig in der Waagerechten. So wird der Flügel unten nach außen und oben nach innen geöffnet. Da die Dichtung im Bereich des Beschlages unterbrochen ist, ist diese Art der Fenster nie ganz dicht, können jedoch mit großen Flügelmaßen produziert werden. Ihren früheren Einsatz hatten sie vorwiegend in öffentlichen Gebäuden.
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Schwitzwasser Unter bestimmten Klimaverhältnissen können Glas, Rahmen und andere Bauteile "schwitzen". Luftaustausch kann dies verhindern, denn kalte Luft von außen besitzt eine geringere Luftfeuchte als warme Raumluft.

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Segmentbogen Der Segmentbogen wird beim Fenster aus den Höhen links, rechts und der Mitte vermessen und hat einen Durchmesser von weniger als 180°. Im Fensterbau werden Segmentbögen häufig zu Renovierungszwecken eingesetzt, sind in der Herstellung jedoch sehr aufwendig und daher teurerer als herkömmliche Fenster.
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Selbstreinigendes Glas Dieses neuartige Glas hat eine selbstreinigende Eigenschaft, welches hierzu sowohl auf UV-Strahlung als auch auf Wasser (z.B. Regenwasser) angewiesen ist. Die pyrolytische Beschichtung der Glasoberfläche ist witterungsbeständig, dauerhaft und hat eine klar transparente An- und Durchsicht bei einer leicht erhöhten Lichtreflexion außen. Sie werden hauptsächlich in Fensteraußenverglasungen, bei Fassaden und in Wintergärten verwendet. Die Seite mit der Beschichtung zeigt stets zur Witterungsseite.
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Sicherheit Bei der Sicherheit vor unerwünschten Gästen spielt das Fensterprofil eine entscheidende Rolle. Hochwertige Fenster bieten hierfür geprüfte und durchdachte Lösungen. In die stabilen und hochschlagzähen Kunststoff-Mehrkammerprofile werden etwa Stahlverstärkungen integriert, die das Aushebeln des Fensterflügels enorm erschweren. Durch Sicherheitsklassen (Widerstandsklassen), die in speziellen Tests am fertigen Fenster geprüft werden, ergeben sich in Deutschland 4 Einbruch-Schutzklassen (EF 0-3).
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Sicherheitsglas Bei den Sicherheitsgläsern gibt es Verbund- sowie Einscheiben-Sicherheitsgläser. 
Das Verbund-Sicherheitsglas hat eine Folie, die bei Glasbruch dafür sorgt, dass die gebrochene Scheibe an der Folie haften bleibt. Somit werden durch das Sicherheitsglas Verletzungen reduziert und ein zusätzlicher Einbruchschutz gewährleistet.

 Im Vergleich zu gängigen Float-Scheiben sind Sicherheitsverglasungen aufwendiger und daher auch hochpreisiger. 

Eine Vielzahl an Normen und Vorschriften regelt in Deutschland die zwingende Anwendung von Sicherheitsglas. 

Die TRAV ist so eine Norm und steht für die Allgemeinen Regeln für absturzsichernde Verglasungen. Die Vorschrift greift sobald eine Absturzhöhe von über einem Meter vorhanden ist. TRAV ist eine Kombination aus ESG- und VSG-Scheiben.

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Siebdruck Bei einem Einscheiben-Sicherheitsglas wird auf der Rückseite eine Emaille-Schicht im Siebdruck aufgebracht, die kratzfest und säureresistent sowie beständig (entsprechend der Haltbarkeit von keramischen Schmelzfarben) ist. Auch siebbedruckte Gläser sind vor der Montage trocken zu lagern.

Siebdruckglas ist in diversen RAL-Farben und Ausführungen erhältlich. Es besteht im Siebdruck die Möglichkeit, vier verschiedene Farben auf das Glas aufzubringen. Selbst Ätzton-Nachstellungen können auch in Farbe realisiert werden. Allerdings sind keine Lila/Violett Farbtöne erhältlich.

Eine Sondersiebdrucktechnik ermöglicht auch nahezu identische, mehrfarbige beidseitige Motive. Auch farbige und fotorealistische Darstellungen können sehr kratzfest auf Glas gedruckt werden. Siebdruck wird üblicherweise auf Floatglas verwendet. Weiß-Glas erzielt eine optimale Anpassung der Farbtöne an eines der Farbsysteme und hat eine sehr hohe Farbbrillanz. Besonders helle Farbtöne können hier gut wiedergegeben werden. Eine Auswahl der Farbe sollte nicht nur nach der Farbkarte erfolgen, da die gefärbte Glasoberfläche einen abweichenden Farbeindruck hinterlassen kann (z.B. durch Eigenfarbe des Glases und Reflexion). Eine Bemusterung kann als Hilfestellung durchgeführt werden.

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Sonnenschutz Als Sonnenschutz können zum Beispiel Jalousien, Raffstore, Rollladen sowie Markisen verwendet werden.

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Sonnenschutzglas Das Sonnenschutz-Isolierglas besitzt eine hohe Lichtdurchlässigkeit, lässt aber gleichzeitig wenig Gesamtenergie durch, da eine äußerst dünne Beschichtung aus Edelmetall geschützt zum Scheibenzwischenraum angeordnet ist. Im Zweifach-Aufbau mit U-Werten bis zu 1,1 W/m²K (nach DIN EN 673) erfüllt Sonnenschutzglas sämtliche Anforderungen für hochwärmedämmendes Isolierglas. Der Sonnenschutz-Typ wird durch die Farbe von außen sowie dem Wertepaar Lichtdurchlässigkeit und Gesamtenergiedurchlässigkeit in Prozent angegeben (die Werteermittlung erfolgt z.T. nach DIN 67507). Sonnenschutzglas besitzt eine umfangreiche Farbpalette und farbneutrale Typen und kann so vielseitig eingesetzt werden.

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Splitterbindung Das Verbund-Sicherheitsglas wird aus wenigstens zwei Glasscheiben hergestellt. Diese werden anschließend durch eine hochfeste Kunststofffolie verbunden, die bei Glasbruch die Glassplitter sicher aufnehmen kann. Sicherheitsglas dient als Einbruchschutz und so zur Abschreckung von Gelegenheitstätern und ist auch in einer hochwertigen einbruchhemmenden Verglasung nach VdS-Schadenverhütung erhältlich.

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Sprossen Isolierglas Echtsprossen-Isolierglasfenster müssen im Vergleich zu großen Isolierglasscheiben größere physikalische Belastungen standhalten. Anders als bei großformatigen Isolierglasscheiben, können die Echtsprossen-Isolierglasscheiben nicht die Elastizität der Glasscheiben über Pump- und Sogbewegungen ausgleichen. Es werden folgende Sprossen-Isolierglassysteme angeboten: "Helima-Sprossen" und "Wiener Sprossen". Bei "Helima-Sprossen" werden optisch gleichwertige Sprossen als pulverbeschichtete Aluminiumsprosse in den Scheibenzwischenraum eingebaut. Bei der Pulverbeschichtung kann zwischen Standardfarben und RAL-Tönen gewählt werden. Auch Holzstrukturimitate können geliefert werden. "Wiener Sprossen" ist ein System, welches aus eingebauten Abstandhalterprofilen besteht, die keinen direkten Kontakt zu den Glasoberflächen haben. Es werden von außen Sprossenprofile aufgesetzt. So entsteht der Eindruck einer Echtsprossen-Isolierglaseinheit. Allerdings bleiben hier die physikalischen Belastungen aus.

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Sprossenfenster Beim Sprossenfenster sind die Glasstücke kleiner als die Fläche des Fensterflügels. Zur Verbindung der einzelnen Scheiben befinden sich im Zwischenraum schmale Leisten aus Holz (die sog. Wiener Sprosse) bzw. Metall (Helima oder auch glasinnenliegende Sprosse). Sprossenfenster finden meist in Fachwerkhäusern ihre Anwendung, im Einklang mit der Architektur und dem Denkmalschutz.

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Statik Für großflächige Elemente und den Einsatz im Hochhausbau sind Kunststofffenster bestens geeignet. Statisch fixierter Stahl oder Aluminium bilden den Kern eines Kunststofffenster. So ist die statische Berechenbarkeit für den Architekten in jedem Fall problemlos und das Bauvorhaben sicher durchzuführen.
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Stulp Durch dieses Profil, welches am Flügel angebracht ist, wird das Fenster nicht sichtbar in mehrere Teile geteilt. Er gehört zum Fensterflügel und wird auch mit diesem geöffnet. Da er nicht feststehend ist, wird er auch als sogenannter „loser Pfosten“ bezeichnet. Von außen gibt diese Konstruktion den Anschein einer Kämpfer- und Riegelkonstruktion und es besteht die Möglichkeit zwei- bzw. mehrflügelige Fenster mit und ohne Pfosten zu fertigen. Ab ca. 150 cm breiten Feldern sollte für die Stabilität ein Pfosten für den Flügelanschlag einberechnet werden. Schmale Fenster wirken allerdings als Stulpkonstruktion, die in der Mitte schlank sind, attraktiver.

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Stulpkonstruktion Kann Bestandteil des Flügels sein. Die Stulpkonstruktion wirkt von außen wie eine Kämpferkonstruktion. Der Stulp ist aber nicht feststehend, sondern öffnet sich mit dem Fensterflügel, das heißt, durch den Stulp wird das Fenster nicht in mehrere Teile unterteilt.
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Sturz Öffnungen oder Durchbrüche im Mauerwerk werden nach oben durch ein querliegendes Bauteil, den Sturz, abgesichert.
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